
| Daten und Infos zu Metroid Prime: Hunters |
| Titel: |
Prime 2: Echoes |
Entwicklung: |
NST |
| System / Medium: |
NDS / Cartridge |
Vertrieb: | Nintendo | | Speicherfunktion: |
Systemspeicher |
Produzent: |
Masamichi Abe |
| Modulgröße: |
1 Gigabit |
Leitung: |
Richard Vorodi |
| Genre: | First-Person-Adventure |
Komponist: |
? |
 | | Releases: |
Japan: 01. Juni 2006 |
USA: 20. März 2006 |
Europa: 5. Mai 2006 |
Das Spiel im Überblick 
Mit dem Nintendo DS, warf Nintendo einen Handheld auf den Markt, der von Anfang an nicht als GameBoy-Nachfolger galt, sondern als etwas neues, einzigartiges. Grund dieser Behauptung ist das Double-Screen, von dem einer der beiden ein Touch-Screen ist, was die Steuerung revolutionierte. Passend dazu bekam das NDS einen W-Lan-Anschluss spendiert, was das online spielen – einen Breitbandanschluss vorrausgesetzt – möglich macht. So auch bei Metroid Prime: Hunters, das gleich die volle Leistung aus dem NDS zieht. Microphon und Chat werden unterstützt. Hunters wurde nicht von Retro Studios entwickelt, sondern von NST, welches für Nintendo Software Technology steht. Mit dem Launch des NDS im November 2004 wurde eine Demo von Hunters mitgegeben, welche sich Metroid Prime Hunters: First Hunt nennt.
Gameplay
Metroid Prime: Hunters ähnelt dem aussehen sehr seinem Vorgänger, Metroid Prime. Die Steuerung ist auch so aufgebaut, wobei in diesem 3D-Abenteuer nur mit Analog-Pad gesteuert wird. In unterem der beiden Displays wird eine Karte der Umgebung angezeigt, während das obere Display das aktuelle Geschehen aufzeigt, inklusive Samus (oder welchen Charakter man ausgewählt hat) in der Firtst-Person-Sicht. Hunters verfügt über einen Online-Modus, Wi-Fi genannt. Mit seiner Hunters Lizenz, die man beim Kauf des Spiels erhält, kann man seine Freunde finden (wenn sie die Lizenz kennen) und mit ihnen Spielen. Auch eine Chatfunktion wurde eingebaut, welche sich leider auf den Pre-Game-Raum beschränkt. Durch dieses Online-Feature entstanden viele Hunters-Clans, welche Clanwars gegen andere Clans abhalten. Doch auch Kritik gibt es für dieses Spiel, so sind manch Charakter ein Tick zu stark geworden und werden deshalb von den Gamern bevorzugt, auch die Maps stehen im Mittelpunkt der Kritik, so sind viele Bugs enthalten, so ist möglich in manchen Stellen die Map zu verlassen und den Gegner durch die Wand auszuschalten.
Grafik
Die Grafik ist am äußersten Rande des Erträglichen gehalten, und ist dennoch mit unter eines der grafisch besten NDS-Spiele. So wurde stark an Details gespart, und die Texturen sind teilweiße recht verwaschen, schwach und lieblos. Das Game selbst nutzt das selbe Interface wie seine "großen Brüder" aber eine eigens für dieses Spiel entwickelte Engine (die aber auf der von Prime aufbaut). Man erkennt trotz der Grafik dennoch sämtliche Gegenstände auf der Karte, wie aufsammelbare Waffen oder herrumlaufende Gegner.
Sound
Sound in einem Online-Spiel ist wichtig, so will man ja eventuell hören, wo der Gegner herkommt, diese sind ganz ordentlich ausgefallen - aber natürlich nicht so priziese, da dieses Spiel dies auch nicht zwingend benötigt. Musik beinhaltet dieses Spiel natürlich auch, und setzt die Tradition anderer, älterer Metroid-Spiele fort, es verwendet teils Konservenkost aus alten Spielen und neue Magerkost.
Fazit
Nicht zwingend ein Muss für Metroid Fans, das Spiel selbst bietet wenig Ziele und wird deshalb schnell langweilig, auch die enormen Bugs tragen nicht zum rundum positiven Ergebnis bei. Und wo Menschen gespielt werden, wird leider auch gecheatet, was das Spielgefühl noch mehr trübt. Wer ein paar Euro zuviel hat, und ein NDS sein eigenen nennen darf, sollte aber dennoch zuschlagen. |